Hyperbare Kammer Oxymatic


Oxymatic OXY DUO ist eine moderne hyperbare Kammer für zwei Personen. Sie bietet eine komfortable und sichere Umgebung für Sauerstofftherapie unter erhöhtem Druck. Sie eignet sich bei Beschwerden wie:

  • chronische Wunden, Dekubitus, langsame Heilung
  • postoperatives Rekonvaleszenzstadium
  • Sportverletzungen und Überlastung
  • entzündliche Zustände und Zustände nach Infektionen

Oxymatic Oxy Duo 

Die hyperbare Kammer arbeitet nach dem Prinzip erhöhten Atmosphärendrucks, in dem der Patient entweder reinen Sauerstoff oder Luft mit erhöhtem partiellem Sauerstoffdruck einatmet. Bei erhöhtem Druck steigt die Menge des direkt im Blutplasma gelösten Sauerstoffs (nach dem Gesetz von Henry), wodurch Sauerstoff auch in Gewebe geliefert werden kann, in denen die Durchblutung gestört oder Kapillaren beschädigt sind. Dies fördert die Wundheilung, reduziert Entzündungen und stimuliert die Bildung neuer Blutgefäße.

Die Therapie unterstützt die Rekonvaleszenz nach Verletzungen, Operationen und bei sportlicher Belastung und kann Energie, Vitalität und Muskelregeneration verbessern. Die Möglichkeit der parallelen Behandlung von zwei Personen ist ideal für Partner‑ oder Familiensitzungen.

Ausstattung und Sicherheit:

  • Zweiplatzkabine mit komfortablen Liegen
  • moderne Drucküberwachung und Sicherheitssysteme
  • fachgerecht geschultes Personal während der gesamten Therapie

Ablauf der Therapie:

  • Beratung und Eingangsuntersuchung
  • Vorbereitung auf den Aufenthalt (Baumwollkleidung, Flüssigkeitszufuhr)
  • Sitzung dauert üblicherweise 60–90 Minuten (je nach Empfehlung)

Warum Oxymatic?

Therapeutischer Druck ca. 1,3 ATA. Sitzungen dauern in der Regel 60–90 Minuten. Die Zweiplatzkabine ist so konstruiert und abgedichtet, dass ein gleichmäßiges An- und Entdrücken möglich ist, sie bietet komfortables Liegen und eine gemeinsame Steuerung für das Personal. Die Sicherheit gewährleistet eine kontinuierliche Drucküberwachung, ergänzende Belüftungs‑ und Löschsysteme, Brandschutzvorschriften und die Anwesenheit geschulten Personals.


Preise für den Eintritt in die Kammer

Hyperbare Kammer 1 Person

1 Eintritt (60 min) 

35 euro

5er‑Kare

160 euro

10er‑Karte

300 euro

20er‑Karte

500 euro

Hyperbare Kammer 2 Personen

1 Eintritt (60 min)

55 euro

5er‑Kare

265 euro

10er‑Karte

500 euro

20er‑Karte

900 euro



Häufig gestellte Fragen

1.  Ist eine Rekonvaleszenz erforderlich? 

Nein, nach der Behandlung kann man zu normalen Aktivitäten zurückkehren.

2. Für wen ist die hyperbare Kammer geeignet?

  • schlecht heilende Wunden
  • Pilzinfektionen
  • entzündliche und autoimmune Erkrankungen
  • Störungen des Nervensystems
  • kardiovaskuläre Erkrankungen wie Arteriosklerose und Hypertonie
  • Müdigkeit, Depression
  • Zeichen von Gewebe‑Hypoxie
  • Fertilitäts‑ und Potenzstörungen
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Anämie
  • Ödeme
  • chronische Hauterkrankungen
  • Adipositas
  • chronische Erkrankungen wie Diabetes

Die hyperbare Kammer hilft bei vielen chronischen Erkrankungen, darunter:

  • Strahlenschäden (post‑radiogen)
  • schlecht heilende Wunden
  • diabetischer Fuß
  • Infektionen
  • Nekrosen
  • Geschwüre
  • Druckgeschwüre (Dekubitus)
  • Transplantationen mit Nekrosegefahr
  • venöse Insuffizienz mit Ulzerationen
  • Abszesse
  • Autismus

3. Für wen ist die Behandlung nicht geeignet? 

  • Blutungen
  • bestimmte Lungenerkrankungen
  • Herzschrittmacher
  • Schwangerschaft
  • optische Neuritis
  • Fieber
  • Pneumothorax und thorakale Chirurgie
  • Krampfanfälle
  • akute Ohrenerkrankungen
  • Nasennebenhöhlenentzündung

4. Muss ich vor der Behandlung Empfehlungen beachten?

  • Bitte erscheinen Sie mindestens 15 Minuten vor dem vereinbarten Termin zur hyperbaren Therapie.

  • Alkohol ist bis zu 12 Stunden vor der Kompression verboten; Rauchen ist bis zu 2 Stunden vor der Kompression zu vermeiden (ideal ist kein Rauchen während des gesamten Therapiezyklus).

  • Diabetiker sollten vor der Kompression essen und ihre antidiabetischen Medikamente gemäß dem aktuellen Behandlungsplan einnehmen.
  • Vor der Therapie in der Kammer sollten keine kohlensäurehaltigen Getränke unmittelbar konsumiert werden.

  • Patientinnen und Patienten, die sich einer hyperbaren Sauerstofftherapie unterziehen, sollen ihre bisher eingenommenen Medikamente weiter einnehmen. Das Personal des Hyperbarikzentrums muss über jegliche Änderungen der Medikation informiert werden.

  • Vor dem Betreten der Kammer ist Baumwollkleidung (100 %) anzuziehen.
  • Das Mitbringen von brennbaren Gegenständen in die Kammer ist strengstens untersagt: Feuerzeuge, Streichhölzer, Zigaretten.

  • Vor der Behandlung dürfen keine Kosmetika, Parfums, Haarspray, Cremes oder Vaseline verwendet werden. Materialien, die Funkenbildung verursachen können: Perücken oder Haarteile, Zahnprothesen, Kontaktlinsen, Schmuck (einschließlich Uhren und Ohrringe).

  • Verbände, die am Tag der Kompression angelegt werden, sollten vor der Behandlung keine fettbasierten Präparate (Cremes, Salben o.ä.) enthalten.

  • Das medizinische Personal ist stets über Infektionen der oberen Atemwege oder andere relevante Zustände zu informieren.
  • 5. Hat die Behandlung Nebenwirkungen?

    Sauerstofftherapie in der hyperbaren Kammer ist ein sicherer, nicht‑invasiver Eingriff, doch wie bei jedem (auch weniger invasiven) Verfahren können Nebenwirkungen auftreten. Dazu gehören Kopfschmerzen, Erbrechen und Müdigkeit, die durch zu hohen Druck oder zu lange Aufenthaltsdauer in der hyperbaren Kammer verursacht werden können.

    6. Wie oft kann ich in die Kammer gehen?

    Sie können täglich in die hyperbare Kammer gehen; eine häufigere Besuchsintensität fördert den Heilungsprozess.